Bekenntnis zu moderner und leistungsfähiger Infrastruktur

Falkenberg/München, 29.11.2025

Mehr Verkehrssicherheit: Ausbau der B 20 bei Falkenberg abgeschlossen

  • Ausbau auf Länge von 4,1 Kilometern für rund 29,1 Millionen Euro
  • Zusätzliche Fahrstreifen verringern Überholdruck
  • Maßnahme als Teil eines umfassenden Konzepts

 

Rund fünf Jahre lang wurde in mehreren Bauphasen gearbeitet, nun ist der Ausbau der B 20 bei Falkenberg im Landkreis Rottal-Inn abgeschlossen. Damit kann das aktuelle und zukünftig weiter steigende Verkehrsaufkommen deutlich sicherer abgewickelt werden, zudem verbessert sich die Leistungsfähigkeit. Am Samstagnachmittag haben Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter und Ulrich Lange,  Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, einen Ausbauabschnitt auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen in Ostbayern offiziell dem Verkehr übergeben. Insgesamt investierte der Bund als Straßenbaulastträger dafür rund 29 Millionen Euro.

„Das Projekt ist ein klares Bekenntnis zu einer modernen, leistungsfähigen Infrastruktur: Gut ausgebaute Straßen sind für ländliche Regionen von entscheidender Bedeutung. Der Ausbau bei Falkenberg verbessert die Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit der B 20 enorm. Damit haben wir einen weiteren Baustein im übergeordneten Ausbaukonzept für diese Bundesstraße realisiert. Daran werden wir auch in Zukunft arbeiten“, so Verkehrsminister Bernreiter.

Ulrich Lange,  Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, sagte: „Wir wollen die Bundesstraße 20 sicherer und leistungsfähiger machen. Mit rund 29 Millionen Euro für den dreistreifigen Ausbau bei Falkenberg investiert der Bund daher weiter konsequent in die Straßeninfrastruktur in Niederbayern. Das ist gut eingesetztes Geld, von dem sowohl die Menschen als auch die Wirtschaft profitieren.“

Die B 20 ist in der Region ein wichtiger Zubringer zur A 92 und zur A 94. Zwischen Straubing und Piding ist sie auch als die „Blaue Route“ bekannt: Ursprünglich während der Olympischen Spiele 1972 als Umgehung von München genutzt, besitzt sie bis heute eine zentrale Bedeutung im Fernverkehr und verbindet zahlreiche beliebte Reiseziele vom Vorderen Bayerischen Wald über den Gäuboden und das Rottal hin zum Königssee. Eine Herausforderung stellt die zunehmende Verkehrsbelastung dar: Auf der B 20 fahren in diesem Abschnitt täglich rund 9.500 Fahrzeuge, der Anteil des Schwerlastverkehrs beträgt rund 20 Prozent. Dadurch entsteht ein Überholdruck, der zu einem deutlich höheren Unfallrisiko führt.

Um den Verkehrsteilnehmern ein sicheres Überholen zu ermöglichen, hat das Staatliche Bauamt Passau die B 20 zwischen den Einmündungen der Kreisstraße PAN 50 bei Kenoden und der Staatsstraße 2327 bei Unterbinder auf einer Länge von 4,1 Kilometern ausgebaut. Dabei entstanden zusätzliche Fahrstreifen mit einer Länge von rund 2,0 Kilometern in Fahrtrichtung Straubing und von 1,7 Kilometern in Fahrtrichtung Eggenfelden. Die Beseitigung zahlreicher Grundstückszufahren und Anschlüsse von Feldwegen sowie Gemeindestraßen verringern zudem die Unfallgefahr erheblich. Dafür wurde in Oberbinder auch eine neue Anschlussstelle gebaut. Den querenden respektive auf- und abfahrenden Verkehr bündeln nun drei Brücken.

Entlang der B 20 wurden in der Vergangenheit bereits unterschiedliche Baumaßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit realisiert: So sind der jeweils dreistreifige Ausbau bei Mettenhausen und Haunersdorf ebenso abgeschlossen wie der Kreuzungsumbau bei Landau. Für den vierstreifigen Ausbau von Straubing (A 3) bis Aiterhofen (B 8) wird aktuell der Vorentwurf aufgestellt, der dreistreifige Ausbau bei Simbach befindet sich derzeit in der Planfeststellung.

Fotos der Verkehrsfreigabe finden Sie im Laufe des Nachmittages hier: https://medienpool.bayern/stmb/251129-b20 (Quelle: StMB)